>

Peter Rosenheinrich Pritzwalkerstraße 18 Tel. 0172/9014990


Haushaltsnahe Dienstleistungen: So sparen Sie Steuern mit uns

 

Ob Putzfrau oder Hausmeister – beschäftigen Sie in Ihrem privaten Haushalt jemanden, der Ihnen hilft, können Sie sich über Steuerermäßigungen freuen.

 

 

Alle Arbeiten, die gewöhnlich Sie selbst oder andere Mitglieder Ihres privaten Haushalts erledigen können, für die Sie aber einen Dienstleister beauftragen, heißen im Steuerrecht haushaltsnahe Dienstleistungen.

 

Wichtig: Die Aufgaben müssen einen „haushaltsnahen Charakter“ haben und in Ihrem Haushalt oder auf Ihrem Grundstück erbracht werden. Dazu zählen zum Beispiel Hausmeisterdienste, Betreuungsdienste oder Pflegedienste, und natürlich die Reinigungsarbeiten einer Putzfrau.

 

Das gehört alles zu den haushaltsnahen Dienstleistungen

Folgende Arbeiten sind Beispiele für haushaltsnahe Dienstleistungen:

  • Wohnung reinigen
  • Fenster putzen
  • Teppich reinigen
  • Mahlzeiten vorbereiten
  • Wäsche bügeln
  • Schäden an Haus und Garten reparieren (Handwerkerleistung) 
  • Gartenpflege (Rasen mähen, Hecke schneiden, Unkraut jäten, Bäume fällen)
  • Winterdienst

 

Wie viel kann man von der Steuer absetzen?

Wenn jemand für Sie Arbeiten in Ihrem privaten Haushalt erledigt, dann können Sie in der Regel 20 Prozent von jeder Rechnung in Ihre Steuererklärung eintragen. Allerdings dürfen Sie nur maximal 4.000 Euro im Jahr steuerlich als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen.

Etwas komplizierter wird es, wenn Sie zum Beispiel Ihre Putzfrau als Minijobber beschäftigen. Auch hier vergibt der Staat eine Steuervergünstigung von 20 Prozent. Die Steuerersparnis ist allerdings auf 510 Euro im Jahr begrenzt.

 

Das müssen Sie bei haushaltsnahen Dienstleistungen beachten

Zunächst benötigen Sie eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. In dieser muss Ihr Dienstleister die einzelnen Posten genau aufgeschlüsselt haben, denn nur folgende Ausgaben können Sie steuerlich geltend machen:

  • Arbeitskosten (ohne Mehrwertsteuer)
  • Fahrtkosten
  • Maschinenkosten
  • Entsorgungskosten
  • Kosten für Verbrauchsmittel (z. B. Reinigungsmittel, Streugut)

Nicht in Ihrer Steuererklärung eintragen, dürfen Sie dagegen:

  • Materialkosten
  • Verwaltergebühren bei einer Wohneigentumsgemeinschaft
  • Müllabfuhrgebühren
  • Kosten für Warenanlieferungen

 

Wo werden haushaltsnahe Dienstleistungen eintragen?

Sammeln Sie über das Jahr alle Rechnungen und die entsprechenden Kontoauszüge und geben Sie Ihre Ausgaben für haushaltsnahe Dienstleistungen im Mantelbogen auf Seite 3 an.

Wer haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer absetzen darf

Nicht nur Hausbesitzer können die Ausgaben für die Treppenhausreinigung, die Gartenpflege, Wartungsarbeiten, den Hauswart oder Schornsteinfegerdienste steuerlich geltend machen. Auch Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft oder Mieter können Ausgaben für haushaltsnahe Dienstleistungen in ihrer Steuererklärung eintragen. Diese Kosten finden Sie in der Regel in Ihrer Nebenkostenabrechnung.

Sind die haushaltsnahen Dienstleistungen in Ihrer Jahresnebenkostenabrechnung nicht aufgeschlüsselt, können Sie Ihren Verwalter oder Vermieter bitten, Ihnen die anteiligen Kosten für die haushaltsnahen Dienstleistungen zu bescheinigen.

 

 

 

 

Nutzen Sie die Vorteile einer Haushaltsnahen Dienstleistung und melden sich für ein unverbindlichen Kostenvoranschlag auf unser Kontaktformular.

 

Oder rufen Sie uns an: 0172/9014990